Antidepressiva > Amitriptyline

Amitriptyline
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Was sind Generika?
Generika sind Medikamente die unter der Original Lizenz hergestellt werden. Sie enthalten zu 100% den gleichen Wirkstoff in genau der gleichen Konzentration wie das Original Medikament.
Amitriptylin ist ein stimmungsaufhellender Wirkstoff aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva mit beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften. Es wird einerseits zur Behandlung von depressiven Erkrankungen und andererseits auch gegen chronische Schmerzen eingesetzt. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin in das präsynaptische Neuron. Die retardierten Arzneimittel werden in der Regel abends eingenommen. Bei der Behandlung müssen zahlreiche Vorsichtsmassnahmen und Arzneimittel-Wechselwirkungen beachtet werden. Amitriptylin wird von CYP3A4 metabolisiert. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Sehstörungen, eine Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Schwindel, Tremor, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Übelkeit, Herzklopfen, tiefer Blutdruck und vermehrtes Schwitzen.

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Product Info

Wirkung

Wirkungen

Amitriptylin (ATC N06AA09) hat antidepressive, angstlösende, dämpfende und schlaffördernde Eigenschaften. Es ist anticholinerg, antihistamin und schmerzlindernd. Die Effekte beruhen auf der Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin in das präsynaptische Neuron. Amitriptylin bindet zusätzlich an verschiedene Neurotransmitter-Rezeptoren. Die antidepressiven Wirkungen treten verzögert innert 2-4 Wochen ein.

Dosierung

Dosierung von Amitriptylin

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Amitriptylin ist insbesondere zur niedrig dosierten Therapie vorgesehen. Erforderlichenfalls stehen Präparate mit höherem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
  • Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis
    • Bei ausreichender Wirkung sollte die Dosis so klein wie möglich sein. Erforderlichenfalls sollte aber der zur Verfügung stehende Dosierungsbereich ausgenutzt werden.
    • Bei Behandlungsbeginn soll die Dosis schrittweise erhöht, bei Beendigung der Behandlung muss sie schrittweise verringert werden.
    • Zur ambulanten Behandlung depressiver Erkrankungen (außerhalb des Krankenhauses) wird eine Anfangsdosis von 3-mal 2 Filmtabletten Amitriptylin (entsprechend 60 mg Amitriptylin/Tag) empfohlen.
    • Die Dosis sollte dann täglich bis zum Wirkungseintritt gesteigert werden. Die maximale Tagesdosis darf ambulant 150 mg, stationär (im Krankenhaus) 300 mg Amitriptylin nicht übersteigen.
    • Ist eine schlafanstoßende Wirkung besonders gewünscht, kann ein größerer Teil der Tagesdosis zur Nacht gegeben werden.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die mit Amitriptylin nur im Ausnahmefall behandelt werden sollten erhalten Amitriptylin in einer Dosierung zwischen 25 und 150 mg am Tag oder bis zu einer Höchstdosis von 4 - 5 mg / kg Körpergewicht. Dementsprechend können 3-mal 1 bis 3-mal 5 Filmtabletten Amitriptylin pro Tag gegeben werden.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • Sehr häufig, insbesondere zu Beginn der Behandlung:
    • Mundtrockenheit, verstopfte Nase, Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Schwindel, niedriger Blutdruck, Kreislaufschwäche mit Schwindel und Schwarzwerden vor den Augen bei plötzlichem Aufstehen (orthostatische Dysregulation), Beschleunigung des Herzschlags, Herzrhythmusstörungen, Gereiztheit, Sprachstörungen, Zittern, Störungen der Fähigkeit des Auges zur Scharfeinstellung (Akkommodationsstörungen), Verstopfung, Gewichtszunahme und meist vorübergehendes Ansteigen der Leberwerte.
  • Häufig:
    • Beschwerden beim Wasserlassen, innere Unruhe, Natriummangel, Durstgefühl, Hautauschlag, Störungen der sexuellen Erregbarkeit (Libidoverlust bzw. Impotenz). Bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Verwirrtheitszuständen (deliranten Syndromen). Störungen der Bewegungskoordination (Ataxie), Störungen des Geschmacksvermögens, Konzentrationsmangel, erweiterte Pupillen (Mydriasis).
  • Gelegentlich:
    • Kreislaufkollaps, Bluthochdruck, Darmlähmung oder -verschluss (paralytischer Ileus), Durchfall, Harnsperre, Blutbildveränderungen (insbesondere Verminderung der weißen Blutkörperchen), Absondern von Flüssigkeit aus der Milchdrüse (Galaktorrhoe), Leberfunktionsstörungen (z. B. cholestatische Hepatose) und Erregungsleitungsstörungen des Herzens. Eine bestehende Herzmuskelschwäche kann verstärkt werden.
    • Ohrgeräusche (Tinnitus), Angst, Wahnvorstellungen (Paranoia, Manie). Es können allergische Reaktionen der Haut (z. B. allergische Vaskulitis) und Ödeme (z. B. Gesicht und Zunge) auftreten. In einem Fall wurde eine Herzmuskelentzündung (Hypersensitivitätsmyokarditis) beobachtet.
  • Selten:
    • Haarausfall (Alopezie), Appetitlosigkeit (Anorexie), Vergrößerung der Speicheldrüse, Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung), Sinnestäuschungen, Vergrößerung der männlichen Brustdrüse (Gynäkomastie), Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie).
  • Sehr selten:
    • Sehr selten kann eine lebensbedrohliche Zerstörung der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) ausgelöst werden. Sie äußert sich in hohem Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Entzündungen im Mund-, Nasen-, Rachen- sowie Genital- und Analbereich. Beim Auftreten dieser Beschwerden sollte sofort ein Arzt aufgesucht und eine Blutbildbestimmung vorgenommen werden
    • Weiterhin können durch Amitriptylin vereinzelt epileptische Krampfanfälle, Bewegungsstörungen (Akathisie, Dyskinesien), Missempfindungen und Schmerzen in Armen oder Beinen (Polyneuropathien) oder anfallsweise Erhöhungen des Augeninnendruckes (Glaukomanfälle), allergische Entzündungen der Lungenbläschen bzw. des Lungengewebes (Alveolitis, Löffler-Syndrom) oder bestimmte Erkrankungen des Herzmuskels (Kardiomyopathien) ausgelöst werden.

Gegenanzeigen

Absolute Gegenanzeigen von Amitriptylin

  • Amitriptylin darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Amitriptylin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • bei akuten Vergiftungen mit Alkohol, Schlafmitteln, Schmerzmitteln oder Psychopharmaka,
    • wenn Sie unter Harnverhalten leiden (Unvermögen, die Harnblase zu entleeren),
    • bei Verwirrtheits- und Erregungszuständen mit Sinnestäuschungen und z. T. schweren körperlichen Störungen (Delir),
    • bei unbehandeltem erhöhtem Augeninnendruck (grüner Star, Engwinkelglaukom)
    • wenn Sie an einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung leiden,
    • bei einer Verengung des Magenausgangs (Pylorusstenose),
    • bei Darmlähmung oder -verschluss (paralytischem Ileus).

    Schwangerschaftshinweis

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Amitriptylin sollte während der Schwangerschaft, insbesondere im ersten sowie im letzten Drittel der Schwangerschaft nur bei zwingender Notwendigkeit und nach strenger Abwägung von Nutzen und Risiko eingenommen werden.
      • Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung von Amitriptylin in der Schwangerschaft vor. Bei Gabe höherer Dosierungen von Antidepressiva vor der Geburt wurden beim Neugeborenen Entzugserscheinungen in Form von Störungen der Herz- und Atemfunktion, Harn- und Stuhlentleerung sowie Unruhe beobachtet.
    • Stillzeit
      • Amitriptylin sollte nicht während der Stillzeit eingenommen werden, da Amitriptylin und seine Abbauprodukte in die Muttermilch übergehen. Erforderlichenfalls sollte vor einer Behandlung mit Amitriptylin abgestillt werden.

Wechselwirkung

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu  Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Amitriptylin-dura 10mg darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Apraclonidin
  • Brimonidin
  • Budipin
  • Linezolid
  • Lumefantrin
  • Methylthioninium Kation
  • Moclobemid
  • Rasagilin
  • Selegilin
  • Thioridazin
  • Wirkstoffe, die die Erregungsleitung am Herzen beeinflussen (Verlängerung des QT-Intervalls im EKG) und dadurch das Risiko für eine bestimmte Form der Herzrhythmusstörung (Torsade de Pointes) steigern wie z.B. Amiodaron, Chinidin oder Citalopram

Es besteht ein großes Risiko für eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Einnahme Vergessen

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

  • Bitte holen Sie die versäumte Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme wie von Ihrem Arzt verordnet, fort.

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Kühl und trocken und vor dem Zugriff durch Kinder sicher aufbewahren!